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Wie bewertet BING die Qualität von Webseiten?

Wer seine Webseite über Suchmaschinen leicht auffindbar machen möchte, braucht längst nicht mehr nur die passenden Keywords und einige gut abgestimmte SEO-Maßnahmen. Viele Suchmaschinen beachten mittlerweile auch die inhaltliche Qualität eines Artikels – oder sammeln doch zumindest hinweise, die Webinhalte mit Mehrwert für die Leser von weniger hilfreichen Angeboten unterscheiden sollen. Dr. Jan Pedersen, Chief Scientist der Suchmaschine BING, hat in einem Blog-Post erklärt, wie speziell diese Suchmaschine dabei vorgeht.

Die drei Säulen der Bewertung

Das Ziel aller SEO-Maßnahmen ist klar: Die Webseite soll möglichst weit oben in den SERPs angezeigt werden, den Ergebnissen, die eine Suchmaschine nach Eingabe einer Suchanfrage auswirft. Um zu bewerten, welche Webseiten wie hoch gerankt werden, arbeiten Suchmaschinen mit unterschiedlichen Algorithmen. Die meisten davon sind geheim, einige Grundsätze hat Dr. Jan Pedersen in seinem Artikel allerdings erläutert: Die Bewertung von Webseiten basiert demnach auf drei Säulen, auf thematische Relevanz, auf den korrekten inhaltlichen Zusammenhang sowie auf allgemein gute Qualität.

bing-screenshotWie misst BING nun Qualität?

Auch hier kommen wieder drei Faktoren ins Spiel:

  • Autorität: Sind die Inhalte dieser Webseite vertrauenswürdig? Um diese Frage zu beantworten, zieht BING unter anderem Informationen über die Identität des Autors, Verweise aus sozialen Netzwerken und von anderen Webseiten heran.
  • Mehrwert: Sind die Inhalte für den Leser nützlich und ausführlich genug, um einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten? Video-Anleitungen, Bilder, Schaubilder und weitere Grafiken werden als besonders hilfreich bewertet. Unique Content, einzigartige Inhalte, erhalten ebenfalls bessere Wertungen.
  • Präsentation: Werden die Inhalte gut und nutzerfreundlich präsentiert und sind auf der Webseite einfach zu finden? BING bewertet dabei auch die Art und Weise, wie Werbung auf der Webseite eingebunden wird. Von Vorteil ist Werbung, die zum Inhalt passt, sowie eine Einbindung der Anzeigen, die nicht vom eigentlichen Inhalt ablenkt.

Anschließend untersucht BING noch, ob die Inhalte der Seite auch wirklich zu der Suchanfrage passen (Topic relevance) und was sonst noch über den Suchenden bekannt ist, ob die Webseite also in den Kontext bisheriger Suchanfragen passt. Ziel des Ganzen ist es natürlich, dem Leser Informationen zu präsentieren, die nicht nur zu den Keywords seiner Suchanfrage passen, sondern tatsächlich sein Informationsbedürfnis abdecken.

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