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Welche Google Ranking-Faktoren sollten SEOs beachten?

Welche Faktoren muss eine Webseite eigentlich erfüllen, damit sie in den Rankings von Google gute Ergebnisse erzielt? Diese Frage ist es, die SEOs umtreibt. Genau dieser Frage geht auch die Umfrage „2013 Search Engine Ranking Factors“ nach, eine von Rank Fishkin und MOZ erstellte Ranking-Liste auf Grundlage einer Expertenumfrage.

Ranking-Faktoren in der Bewertung

MOZ.com führt alle zwei Jahre eine derartige Umfrage unter SEO-Experten durch, um die Algorithmen hinter der Ranking-Erstellung besser zu verstehen. Welche Faktoren steigern die Sichtbarkeit einer Webseite und welche schaden ihr eher? Das ist die grundlegende Frage, die dieser Survey beantworten möchte. 2013 nahmen 120 Experten auf dem Gebiet der Suchmaschinenoptimierung an der Umfrage teil. Über 80 Ranking-Faktoren wurden bewertet. Eine Tabelle gibt einen Einblick darin, welchen Ranking-Faktoren der größte Effekt auf die Sichtbarkeit einer Webseite zugesprochen wird.

Links und linkspezifische Faktoren dominierenseo-rankingfaktoren

Das wenig Überraschende: Links gehören immer noch zu den Ranking-Faktoren Nummer eins. Das Ranking bei Google berücksichtigt vor allem, wie gut eine Seite ganz allgemein verlinkt ist, mit welchen Texten die Seite verlinkt wird und auf welche Weise die dazugehörige Domain verlinkt wird. Das deckt sich zum Teil mit den Ergebnissen einer Umfrage von SEO-United unter rund 200 SEOs. Backlinks und backlinkspezifischen Faktoren wird demnach immer noch ein großer Einfluss auf das Google Ranking zugesprochen. Keywords verlieren dagegen an Bedeutung, wenn auch noch viele Marketing-Experten auf Keyword-optimierte Texte setzen.

Wie weit Social Signals wie das Absprungverhalten der User, die Verweildauer auf einer Seite, Likes bei Facebook oder auf Google+ das Google Ranking beeinflussen, ist nach wie vor umstritten. In einer Untersuchung des SEO-Tool Anbieters Searchmetrics, die prüft, in welchem Verhältnis gute Ranking-Positionen mit bestimmten Ranking-Faktoren stehen, dominieren derartige Social Signals sogar das Ergebnis. Unklar bleibt allerdings, ob es sich bei diesem Ergebnis um eine reine Korrelation oder eine Kausalität handelt – und ob das gute Ranking-Ergebnis eine hohe Anzahl an Social Signals bedingt oder umgekehrt. In den genannten Umfragen dagegen wird der Einfluss von Userverhalten und Social Signals dagegen immer noch als vergleichsweise gering – wenn auch nicht als unbedeutend – eingeschätzt.

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