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Webanalysetool Piwik 1.10 mit Overlay-Plug-in und Social-Networks-Auswertung

Piwik
Piwik 1.10 mit vielen neuen Funktionen verfügbar

Das Open Source Webanalysetool Piwik ist eine von Webmasten gern genutzte Alternative zu Google Analytics. Seit dem 15. Januar 2013 steht eine neue Version bereit: Piwik 1.10 überrascht mit einigen neuen Features und natürlich mit den nötigen Bug-Fixes. Was ist neu, was ist anders?

Das ist neu in Piwik 1.10

  • Piwik 1.10 bietet Statistiken über die Aufrufe aus sozialen Netzwerken. Wie viele User kamen über Facebook, Twitter oder Google + auf die eigene Seite? Das Webanalysetool zeigt diese Zahlen nun an.
  • Neu ist zudem das Piwik Page Overlay. Wer Google Analytics genutzt hat, mag diese Funktion kennen; dort heißt sie In-Page-Analyse. Sie zeigt an, welche Bereiche auf der Website von Usern angeklickt werden – und zwar direkt auf der Website, nicht nur im Backend. So lässt sich direkt auf der Seite verfolgen, wie viele User bestimmte Links anklicken oder welche Menüpunkte besonders beliebt sind. Momentan befindet sich das Feature noch in der Betatest-Phase.
  • Webmaster können für jeden einzelnen Tag Notizen in der Statistik anlegen. Änderungen am Design oder am Content können so erfasst werden und mögliche Veränderungen der User-Statistik erklären. Die Visualisierung-Funktionen von Piwik geben einen optisch ansprechenden und übersichtlichen Einblick in alle Notizen. Wichtige Notes können mit einem Stern markiert werden.
  • Admins können per Piwik nun auch einen Systemcheck durchführen.
  • Sollte es unerwünschte User geben, können diese nun per User Agent erkannt und ausgeschlossen werden. Die Sperrung von IP-Adressen war bereits in der Vorgängerversion möglich.
  • Wiederkehrende Besucher werden einfacher erkannt. Zudem lassen sich alle Visits des Besuchers einsehen.
  • Für alle Webmaster, die immer und überall einen Überblick über ihre Webseiten-Statistiken behalten wollen, bietet Piwik nun auch Apps für Android und iOS an. So sind die aktuellen Statistiken einfach von unterwegs einsehbar.

Zusätzlich wurden natürlich auch einige Bugs der alten Version gefixed.

Änderungen durch Crowdfunding finanziert

Finanziert wurden die Änderungen unter anderem durch Crowdfunding. Ende 2012 machten sich die Entwickler des Open Source Tools auf die Suche nach privaten Geldgebern. Nicht renommierte Kreditinstitute, sondern die User selbst gaben die Anschubfinanzierung für die neue 1.10 Version.

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