Achtung: dieser Beitrag ist älter. Es kann sein, dass manche Inhalte nicht mehr aktuell sind.

Google My Business: Kampf gegen Briefkastenfirmen

Google My Business soll Unternehmen dabei helfen, sich besonders prominent auf den Suchergebnisseiten der Suchmaschine zu positionieren. Immer mehr Unternehmen missbrauchen laut Google-Aussagen diesen Service jedoch, indem sie sich mit mehreren Standorten für den Dienst anmelden – obwohl tatsächlich nur ein Standort existiert. Gegen diese Briefkastenfirmen gehen Google-Mitarbeiter nun anscheinend persönlich vor.

Lokale SEO mit Google My Business

Google Logo

Google My Business ist für Unternehmen so praktisch wie sinnvoll: Mit einer einmaligen Anmeldung erscheinen die Unternehmensangaben wie Adresse, Telefonnummer und Webadresse, nicht nur auf den Suchergebnisseiten, sondern auch bei Google Maps und Google+. Kunden erleichtert Google My Business, Kontakt zu den Unternehmen aufzunehmen. Die prominente Platzierung in den Google-Ergebnislisten und bei Google Maps ist für lokale Unternehmen äußerst attraktiv, zieht diese doch die Aufmerksamkeit potenzieller Kunden auf sich. Und so melden sich laut Angaben von Google einige Unternehmen mit unterschiedlichen Standorten an, obwohl sie tatsächlich nur an einem Standort ansässig sind.

Als Reaktion darauf hatte Google erst im vergangenen Dezember die Richtlinien für Google My Business geändert: Eine Adresse zählt nur als Standort eines Unternehmens, wenn dort auch tatsächlich Mitarbeiter arbeiten. Eine reine Telefonnummer oder eine Postfachadresse reicht nicht aus, um einen Standort bei Google My Business eintragen zu lassen. Stellt Google Missbrauch des Services fest, hat dies eine Entfernung aus den Google My Business Einträgen zur Folge.

Persönliche Überprüfung durch Google-Mitarbeiter

Um Missbrauch weiterhin vorzubeugen, werden Google-Mitarbeiter nun auch persönlich aktiv. Unternehmen, die mehrere Standorte beim Service der Suchmaschine eingetragen haben, erlebten so, dass sie in den letzten Tagen von Google-Mitarbeitern angerufen wurden. Diese überprüften die Adressdaten aller einzelnen Standorte und fragten dabei auch ortsspezifische Details ab. Anschließend werden die Google My Business Einträge freigegeben.

Kommentar abschicken