Achtung: dieser Beitrag ist älter. Es kann sein, dass manche Inhalte nicht mehr aktuell sind.

Google Maps Coordinate: Koordination von Mitarbeitern mit Maps

Am vergangenen Wochenende hat Google wieder einmal einen neuen Service vorgestellt, der das Arbeitsleben effizienter gestalten soll. Es handelt sich dabei um Google Maps Coordinate – eine Möglichkeit, den Standort von Mitarbeitern festzustellen und sie so räumlich besser zu koordinieren.

Was steckt hinter diesem neuen Feature?

Google Maps Coordinate richtet sich vor allem an Unternehmen mit Mitarbeitern, die im Außendienst tätig sind. Über eine spezielle App können Teammitglieder sich automatisch bei Google Maps einloggen – ihr aktueller Standort wird dem Chef oder Teamleiter dann jederzeit angezeigt. Das dient weniger der Kontrolle der Mitarbeiter, als vielmehr der besseren Planung von Aufgaben. Gilt es einen Rohrbruch zu beseitigen oder einen Kunden in einer wichtigen Angelegenheit zu besuchen, kann der Mitarbeiter geschickt werden, der den kürzesten Weg dorthin hat. Das spart Kosten für die Anreise und Zeit.

So funktioniert Google Maps Coordinate

Google Maps Coordinate - Real-Time Visibility
Google Maps Coordinate – Real-Time Visibility (Foto: Google)

Alle eingeloggten Teammitglieder sind auf Google Maps sichtbar. Das gilt übrigens auch für eigene Gebäudepläne, die man zu diesem Zweck hochladen kann. Auf diese Weise lässt sich auch auf größeren Werksgeländen und in Gebäuden immer leicht feststellen, wer sich wo befindet. Abhängig vom Aufenthaltsort des Mitarbeiters kann der Administrator gezielt Jobs in der App anlegen, die vor Ort erledigt werden müssen.  Auch die Priorität wird hierbei festgelegt. Auf diese Weise werden unnötige Wege zwischen einzelnen Arbeitsorten gespart; dadurch können mehr Aufgaben am Tag erledigt werden, als es ohne eine richtige Planung möglich wäre.

Google Maps Coordinate - Data Capture
Google Maps Coordinate – Data Capture (Foto: Google)

Mit einem Klick auf die jeweilige Aufgabe können die Mitarbeiter nähere Informationen zum Job erhalten, aber auch eigene Notizen hinterlassen, die dann über eine Cloud vom ganzen Team eingesehen werden können. Papierverbrauch und doppelte Arbeitsgänge werden damit vermindert, gleichzeitig sinkt die Gefahr, dass Daten verloren gehen könnten. Alle erledigten Aufgaben werden gespeichert und können anschließend ausgewertet werden. Auf diese Weise lässt sich mit Google Coordinate Maps zum Beispiel leicht ermitteln, an welchen Orten besonders viele Aufgaben anfallen, und wie man die Effizienz der Arbeit noch verbessern kann.

Zusätzliche Features

Die App von Google Coordinate Maps wird über Android betrieben und kann damit auf vielen Smartphones und Tablet-PCs genutzt werden. Daten wie den Standort, die Annahme und Erledigung eines Auftrags, aber auch nähere Informationen durch den Administrator werden in Echtzeit auf einen Server von Google geladen und von dort in die App eingespeist. Darüber hinaus können Mitarbeiter und Dispatcher im Zweifelsfall Videokonferenzen starten, um Details zu klären oder dem Vorgesetzten die Lage vor Ort zu zeigen.

Ein wichtiger Punkt ist der Datenschutz: 30 Tage, nachdem bestimmte Daten eingegeben wurden, werden sie von Google automatisch wieder gelöscht. Mitarbeiter, die in Pause sind oder Feierabend haben, können die App außerdem auf „stumm“ schalten. Dadurch wird ihre Position nicht mehr auf Google Maps übertragen. Derzeit kostet die Nutzung von Google Coordinate Maps 15 Dollar pro Monat und Mitarbeiter.

Die Features von Google Coordinate Maps auf einen Blick:

  • Via App wird der Standort von Mitarbeitern bei Google Maps angezeigt
  • Mitarbeiter können gezielt zum räumlich am nächsten gelegenen Auftrag geschickt werden
  • Die App ermöglicht das Hinterlegen, Annehmen und Erledigen von Aufträgen sowie das Speichern von Informationen in einer Cloud
  • Kommunikation per Videokonferenz
  • Mitarbeiter können die App in den Stumm-Modus schalten

Kommentar abschicken