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Firmenprofile: Twitter für Unternehmen

Eine bessere Möglichkeit, Kunden und Interessierte anzusprechen, möchte der Online-Kurznachrichtendienst Twitter finanzkräftigen Unternehmen bieten. Die Brand-Pages, Firmenprofile für  Unternehmen, sind seit dem 1. Februar 2012 daher erweitert worden. Im Beta-Test befinden sich diese Seiten mit vielen erweiterten Funktionen bereits seit Dezember 2011 – nun können noch weitere Unternehmen auf interaktive Weise mit ihren Followern in Kontakt treten.

Vorteile der Brand-Pages für Unternehmen

21 Marken konnten die sogenannten Brand-Pages auf Twitter bereits ausprobieren. Ab dem 1. Februar hat der Online-Kurznachrichtendienst, bei dem die einzelnen Posts auf 140 Zeichen beschränkt sind, noch weitere Unternehmen eingeladen. Die Firmenprofile bieten Unternehmen einige Erweiterungen:

Twitter Unternehmensseite von Mc Donalds
  • Firmen können ihr Logo und für Kunden relevante Unternehmensinformationen in den Header der Seite einbauen.
  • Twitter ist normalerweise ein sehr flüchtiges Medium: Wird ein Tweet, eine Kurznachricht aus 140 Zeichen abgesetzt, steht sie ganz oben und verdrängt die anderen Nachrichten nach unten. Auf den Firmenprofilen können Unternehmen nun besonders wichtige Tweets anpinnen, sodass sie immer an erster Stelle der Timeline stehen.
  • Videos und Fotos werden nicht mehr nur verlinkt, sondern direkt im Tweet sichtbar. Follower, die den Unternehmens-Stream lesen, müssen so nicht mehr auf eine neue Seite klicken, sondern sehen die multimedialen Inhalte sofort.
  • Laut dem Branchenmagazin BusinessInsider sind noch weitere interaktive Features für die Firmenprofile geplant, so zum Beispiel die Einbindung von Shops, Spielen und weiteren Anwendungen.

Firmenprofil für mindestens 25.000 Dollar

Twitter nähert sich mit den Firmenprofilen sichtbar den Fanpages von Facebook und Google+ an. Die interaktive Firmenwerbung trifft auch bei den Internetusern einen Nerv: 35 Prozent aller User bevorzugen es, auf Twitter oder Facebook von neuen Produkten zu erfahren, als per E-Mail-Marketing. Umsonst ist die erweiterte Firmenpräsentation auf Twitter allerdings nicht: Zur Verfügung stehen sie nur Unternehmen, gemeinnützigen Organisationen und Magazinen, die mindestens 25.000 Dollar in Werbung auf Twitter investieren. Die ersten 21 Unternehmen, darunter Twitter-Marketing-Partner wie Coca-Cola, Disney und Nike, mussten sogar 2 Millionen Dollar in Werbeausgaben stecken, um die Brand-Pages nutzen zu können.

Dabei fehlt es den Firmenprofilen zurzeit noch an den interaktiven Funktionen, wie sie beispielsweise Facebooks kostenlose Fanpages oder die Präsentation auf Google + bieten.

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